Meßkirch

Meßkirch

Kultur und Mittelalter hautnah erleben

Bereits von weitem wird das Stadtbild Meßkirchs durch das Schloss der Grafen von Zimmern und die Barockkirche St. Martin geprägt. Eine einzigartige Zeitreise in das frühe Mittelalter erwartet die Besucher von Campus Galli – der mittelalterlichen Klosterstadtbaustelle.

Auf einer Anhöhe gelegen bildet das Renaissance-Schloss mit dem angrenzenden Hofgarten und der Stadtpfarrkirche ein wunderschönes Areal, das zum Schlendern und Verweilen einlädt.

Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Schloss der Grafen von Zimmern bietet heute ein ansprechendes Ambiente für Veranstaltungen der verschiedensten Art und beherbergt außerdem drei Museen: Die Kreisgalerie zeigt die umfangreiche Kunstsammlung der Landkreises Sigmaringen. Dem berühmten Meßkircher Heimatsohn Martin Heidegger ist ein weiteres Museum gewidmet und technisch Interessierte kommen im Oldtimermuseum voll auf ihre Kosten.

Vom Schlossareal sind es nur wenige Meter in den spätmittelalterlichen Stadtkern. Hübsch geschmückte Fachwerkhäuser lassen dort die reiche geschichtliche Vergangenheit Meßkirchs erahnen. Beim Bummel durch Meßkirchs Straßen und Gassen trifft man auch auf die Spuren berühmter Persönlichkeiten wie dem Philosophen Martin Heidegger und dem Komponisten Conradin Kreutzer. Diesen und weiteren bekannten Heimatsöhnen hat Meßkirch seinen Beinamen „Der Badische Geniewinkel“ zu verdanken!

Eine einzigartige Zeitreise in das frühe Mittelalter erwartet die Besucher von Campus Galli – der mittelalterlichen Klosterstadtbaustelle! Vor über 1200 Jahren zeichneten Mönche auf der Insel Reichenau den Idealplan eines Klosters. Neben einer großen Kirche enthielt der Plan auch Handwerkerhäuser, Stallungen, Gärten und vieles mehr, um das Kloster eigenständig und unabhängig zu machen. Viele Jahrhunderte schlummerte dieser Plan im Archiv der Stiftsbibliothek St. Gallen. Dieser weltberühmte Klosterplan von St. Gallen wird nun bei Meßkirch in die Tat umgesetzt. Mehrere Jahrzehnte wird es dauern, bis alle Gebäude des Klosterplans fertig sind. In der Zwischenzeit haben Besucher die Möglichkeit, den Handwerkern täglich bei der Arbeit zuzusehen und auf Wunsch sogar selbst tätig zu werden.