Ulm/Neu-Ulm

Ulm/Neu-Ulm

Doppelstadt an der Donau

„In Ulm, um Ulm und um Ulm herum" - dieser bekannte Zungenbrecher steht für ein besonderes Städteerlebnis in der Donau-Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm. Dabei bietet Ulm seinen Besuchern neben dem Ulmer Münster -mit dem höchsten Kirchturm der Welt- das zauberhafte Fischerviertel sowie das Kloster Wiblingen und die Schwesterstadt Neu-Ulm auf der anderen Seite der Donau überrascht mit einem modernen Stadtbild.

Ein absolutes ‚Muss‘ für jeden Ulm-Besucher ist das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt, der übrigens 2015 seine 125-jähriges Jubiläum feierte. Aber auch abseits des bekannten Münsters gibt es viel zu entdecken: das historische Fischer- und Gerberviertel mit malerischen Gassen, das Ulmer Rathaus aus dem Jahr 1370, die Stadtmauerpromenade direkt an der Donau, die Bundesfestung Ulm als ehemals größte Festungsanlage Europas, das Kloster Wiblingen mit prächtigem Rokoko-Bibliothekssaal sowie Ulms Neue Mitte mit architektonisch einzigartigen, neuen Bauten.

Aber auch die abwechslungsreiche Museumslandschaft in Ulm und Neu-Ulm kann sich sehen lassen.
Das Ulmer Museum präsentiert mit dem 'Löwenmensch' die älteste Mensch-Tier-Plastik der Welt (ca. 40.000 Jahre alt) und eine bedeutenden Sammlung von Kunst und Kunsthandwerk des Mittelalters. Die Kunsthalle Weishaupt, über eine Brücke mit dem Ulmer Museum verbunden, zeigt in wechselnden Ausstellungen Originale weltbekannter Künstler des 20./21.Jahrhunderts, von Warhol über Longo bis Reuter.

Direkt auf dem Münsterplatz steht das von Richard Meier entworfene Stadthaus. In dieser strahlend-weißen Bauskulptur prägen experimentelle und außergewöhnliche Kunstprojekte das Bild. Ein paar Schritte weiter in der nördlichen Altstadt zeigt das Museum der Brotkultur unterschiedliche Aspekte des Brotes vor allem im Spiegel der Kunst. Werke unter anderem von Brueghel, Kollwitz und Dali prägen die Präsentation.

Facettenreich präsentiert sich das Edwin Scharff Museums in Neu-Ulm (wg. Renovierung von September 2016 - Herbst 2017 geschlossen). Zum einen Kunstmuseum mit vorwiegend Sonderausstellungen zur klassischen Moderne und zum anderen ein Kindermuseum als Kulturort für die ganze Familie.

Um die wechselvolle Geschichte der Donauschwaben dreht sich alles im  Donauschwäbischen Zentralmuseum. Hier wird vom Leben der Donauschwaben in Dörfern und Städten, von Arbeits-, Wohn- und Kleidungskultur erzählt und die Flucht und Vertreibung nach 1945 skizziert.

Bei vielen Veranstaltungen spielt die Donau eine zentrale Rolle. Alljährlich am vorletzten Montag im Juli legt der Oberbürgermeister den historischen Eid auf die Stadtverfassung ab, bevor am Nachmittag Zehntausende die Donauufer bevölkern, um das 'Nabada', den karnevalesken Wasserumzug, zu erleben. Alle zwei Jahre findet das 'Internationale Donaufest' statt, das die Kulturen der Donauländer in der Donau-Doppelstadt zusammenführt (2018) sowie alle vier Jahre das 'Ulmer Fischerstechen', ein Lanzenturnier auf der Donau (2017). Nicht zu vergessen: der berühmte, alljährliche Weihnachtsmarkt auf dem Ulmer Münsterplatz.