Dillinger Land

Dillinger Land

Unendliche Vielfalt zwischen Alb und Donau

Die Donau durchfließt das Dillinger Land von West nach Ost in seiner ganze Breite. Zwischen den Ausläufern der Alb im Norden und den nördlichsten Hügeln des Alpenvorlandes im Süden liegen das dünn besiedelte Donauried und das fruchtbare Donautal. Entlang der Donau reihen sich malerische Städte wie Perlen an einer Schnur.

Die Gärtnerstadt Gundelfingen mit seinem Storchenpaar mitten auf dem Rathaus macht den Anfang. Gefolgt von Lauingen, der Heimatstadt des Gelehrten Albertus Magnus mit ihren sehenswerten Türmen und Bauten. Im Lauinger Stadtteil Faimingen siedelten und kurten schon die Römer, in einer der größten römischen Tempelanlagen nördlich der Alpen. Diese Städte prägen das Dillinger Land ebenso wie weiter donau-abwärts die namensgebende Stadt Dillingen. Die reizende Altstadt und ihre beeindruckenden Sakralbauten, waren einst Sitz der Augsburger Bischöfe. Daher bezeichnet man die Kreisstadt auch liebevoll als das „Schwäbisches Rom“. Nicht zu vergessen ist Höchstädt. Die vierte Stauferstadt an der Donau ging in die Weltgeschichte ein. Im Spanischen Erbfolgekrieg duellierten sich bei der blutigen Schlacht von Höchstädt/Blindheim im Jahre 1704 bayerisch-französische Truppen mit den Alliierten. Wer sich von hier auf den Weg in die schwäbische Bezirkshauptstadt Augsburg macht, kommt über Wertingen, die fünfte Staufer-Stadt im „Dillinger Land“. Eine romantische Altstadt, die barocke Stadtpfarrkirche und das historische Schloss laden zum Verweilen ein. Kultur pur findet man auch fernab der Städte in idyllischen Dörfern. Die Rokoko-Kirche in Unterliezheim, das Kloster Maria Medingen und das Schloss Haunsheim sind neben vielen weiteren Kleinoden besonders sehenswert.

Der Dreiklang aus steiniger Alb, weitem Donautal und voralpinem Hügelland bildet eine faszinierende Abfolge von unterschiedlichen Naturräumen. Radtouren nördlich der Donau führen schnell auf die Schwäbische Alb – einem echten Eldorado für Mountainbiker. Südlich der Donau kann man zunächst die atemberaubende Weite des Donautals genießen bevor es hinauf ins Hügelland geht, das schon fast den Charakter des Voralpenlands hat. Dieser ganze Landschaftswandel auf einer Distanz von knapp zwanzig Kilometern. Zwei Fernwanderwege (Schwäbischer Alb-Südrandweg und Jakobsweg) durchqueren das Dillinger Land. Damit eng verbunden sind nun mehrere Themenrouten von den Anhöhen der Alb hinunter in die Donauebene entwickelt worden. Wenn Sie also von den Ausläufern der Schwäbischen Alb herrliche Panoramablicke über die Weite des Donautals genießen, in der Donauebene den erfrischenden Sprung in einen der unzähligen Badeseen wagen oder in reizvollen Kleinstädten ganz viel Kultur entdecken wollen? Dann heißen wir Sie willkommen im Dillinger Land.