Bad Schussenried

Bad Schussenried

Natürlich lebenswert

Dass man in Bad Schussenried dem Himmel ein Stück näher sein kann als anderswo, das wussten schon die Chorherren der Prämonstratenser als sie sich vor mehr als 800 Jahren dort niederließen. Der einzigartige barocke Bibliothekssaal im Kloster, die Wallfahrtskirche Steinhausen, das Museumsdorf Kürnbach, das Bierkrugmuseum und das abwechslungsreiche Angebot der regionalen Gastronomie begeistern Jahr für Jahr immer wieder aufs Neue zahlreiche Touristen.

Dass man in Bad Schussenried dem Himmel ein Stück näher sein kann als anderswo, das wussten schon die Chorherren der Prämonstratenser als sie sich vor mehr als 800 Jahren dort niederließen. Der einzigartige barocke Bibliothekssaal im Neuen Kloster, die Klosterkirche Sankt Magnus, die Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau und Pfarrkirche Sankt Peter und Paul in Steinhausen, das Museumsdorf Kürnbach, das Bierkrugmuseum, der Bierkrugstadel sowie das Bier, das den Namen der Stadt trägt, die Geschichte vom „fliegenden Pater Mohr“, die 700-jährige Tradition der Ailinger Mühle und das abwechslungsreiche Angebot der regionalen Gastronomie begeistern Jahr für Jahr immer wieder aufs Neue zahlreiche Touristen, die, unterwegs auf der oberschwäbischen Barockstraße, Bad Schussenried besuchen.

Doch Bad Schussenried hat noch mehr zu bieten – vor allem für all jene, die in der Stadt und ihrem Einzugsgebiet leben: Zahlreiche inhabergeführte Fachgeschäfte laden zu einem entspannten Einkaufsbummel ein. Und wo sonst gibt es das? Bad Schussenried bietet direkt in der Innenstadt, absolut zentrumsnah eine ausreichende Anzahl an kostenlosen Parkplätzen. Cafés, Gaststätten und echte oberschwäbische Wirtschaften – alle sehr familienfreundlich – laden zum Genießen ein.

Und auch, wer nach dem Einkauf Natur und Landschaft erleben möchte, findet rund um Bad Schussenried schöne Spazierwege, herrliche Wandermöglichkeiten durch Feld und Wald entlang an Bächen und Wiesen und eine Reihe landschaftlich reizvoll gelegener Badeseen. Und mal ehrlich: Warum sollte man den Besuch des Neuen Klosters oder den Besuch eines der schönen Konzerte in der Wallfahrtskirche Steinhausen, das romantische Tretbootfahren auf dem Schwaigfurter Weiher oder das Bestaunen der historischen Kutschensammlung im Gewölbekeller des ehemaligen Oberen Bräuhauses nur auswärtigen Touristen überlassen? Wie wär's mal wieder mit einem Ausflug nach Kürnbach ins Freilichtmuseum oder einer Führung durchs Klostermuseum auf den Spuren der „Weißen Mönche“, die hier von 1183 bis 1803 gewirkt haben. Es gibt viel zu sehen: Barockgemälde, Skulpturen, Fatschenkinder in Glasschreinen oder auch das beeindruckende Chorgestühl aus der Überlinger Werkstatt von G.A. Machein.

Wer lieber draußen in der Natur unterwegs sein möchte, kann die „Wasserhüterinnen“, die Skulpturen von Theresia Moosherr, einer Schussenrieder Künstlerin, an der Schussenquelle besuchen. Zeugnisse christlicher Andacht und Frömmigkeit, vom Barock bis zur Gegenwart geben im Wallfahrtsmuseum Steinhausen Einblick in christliche Lebensformen und Vorstellungen und Eindrücke eines gottgefälligen Lebens. Warum nicht einfach mal wieder an einer Führung „Barockes Schussenried“ teilnehmen und dabei der Geschichte der eigenen Heimat ein bisschen näher kommen?

Wer dann zwar seinen Wissensdurst und geschichtlichen Hunger gestillt hat, ob so viel geistiger Nahrung, dann aber leiblichen Durst und Hunger verspürt, ist in der „cittaslow“-Stadt Bad Schussenried gerade richtig: Hier versteht man es, gut zu leben. Dazu gehört freilich auch, gut zu essen und zu trinken, sich mit Freunden und Familie zu treffen und das Leben zu genießen. Die Prämonstratenser hatten es damals schon erkannt: Hier ist man dem Himmel tatsächlich ein bisschen näher.